AKTUELLES

LIVE-VORTRAG mit HELMAR NEUBACHER!

Einladung zum Vortrag mit dem Buchautor Helmar Neubacher, am 6.2.2015 um 10:00 Uhr im Tempel Wat Chai Mongkol, Pattaya Tai, Thailand, Südpattaya Strasse

RAMPEN ODER MASCHINEN?

Die Cheops-Pyramide ist die größte Pyramide Ägyptens und gehört zu den Sieben Weltwundern. Viele Rätsel und Theorien, speziell was ihre Baumethodik angeht, kreisen darum. Wie war es den Alten Ägyptern vor rund 4.500 Jahren möglich, ein solches bauliches Werk zu schaffen – über sechs Millionen Tonnen Stein zu transportieren, zu heben und zu verlegen?

Dabei erfahren Interessierte, welche Rolle das Nil-Wasser und die Hebelkraft im alten Ägypten gespielt haben könnten und warum es bestehende Theorien zum Bau der Pyramide unter die Lupe zu nehmen gilt. Seit Jahren beschäftigt sich H. Neubacher, der früher Seefahrer war, mit Geschichte, Land und Sagen rund um dieses Thema und veröffentlichte bereits drei Bücher darüber. Die Präsentation wird mit anschaulichem Modellmaterial unterstützt.

Einen informativen Powerpoint-Vortrag samt einer eignen Theorie über den kolossalen Bau, hält der Ingenieur (grad.) für Schiffsbetriebstechnik Helmar Neubacher im:

Autor Helmar Neubacher, Jahrgang 1940

Seminarraum "Alte Post"
25980 Westerland

Do 29.03.2018, 19:30 Uhr
Do 17.05.2018, 19:30 Uhr
Die beiden Vorträge müssen leider ausfallen!

Karten für 6 € an der Abendkasse erhältlich

www.schaduf-book.de

WEM GEHöRT DIE „NOFRETETE”?
„TUTANCHAMUN” ALS TAUSCHOBJEKT?

Kürzlich sah ich eine Fernsehsendung zum Thema „Nofretete”. Wochenlang angekündigt, war ich richtig neugierig, was man dem Zuschauer so bieten würde. Zusammengefasst eine einzige Enttäuschung: sehr kurz, ohne jede Substanz. Auch die salbungsvollen Worte einer Ägyptologin änderten nichts.

Die spannende Frage des Fundes 1912 im Wüstensand durch Ludwig Borchert, die Fakten der damaligen Übergabe an den deutschen Wissenschaftler und auch die Auseinandersetzungen der letzten Jahre um die Besitz- und Eigentumsverhältnisse blieben unberührt. Immer wieder flammte in der Vergangenheit das Interesse des Publikums an der spannenden „Nofretete”-Thematik auf, wenn der ägyptische Wissenschaftler Dr. Zahi Hawass von Deutschland die Rückgabe der berühmten Büste forderte.

Wie kam der wohl bekannteste Ägyptologe der Gegenwart dazu, ein derart anrüchiges Ansinnen zu äußern, fragten sich viele. Immerhin ist Dr. Hawass nicht irgendwer, sondern war viele Jahre „Herr aller Dinge” und damit zuständig für die ägyptischen Pyramiden und alle Altertumsgüter seines Landes. Dies galt so lange, bis es ihn in die Politik trieb. Das Ergebnis ist bekannt: Er wurde nicht Kulturminister, sondern verlor wie sein Freund Mubarak alle Ämter und Privilegien. Wie kam der mächtige Generalsekretär dazu, die „Nofretete” zurückzufordern, immerhin befand sich das wertvolle Objekt seit 100 Jahren nicht mehr im Besitz der Ägypter und gilt heutzutage allgemein als Eigentum des 80-Millionen-Volkes der Deutschen. Waren es ungestillter Tatendrang, Sucht nach Anerkennung oder gar Wichtigtuerei des häufig auch als sehr eigenmächtig beschriebenen ägyptischen Doktors bei seinen geäußerten Ansprüchen? Oder verhält es sich bei Dr. Hawass wie bei allen anderen Menschen auch, wenn einen eine ungestillte Sehnsucht nach allem ergreift, was man mal besessen und geliebt hat? Die Sehnsucht des Dr. Hawass werden Sie, verehrte Leser, verstehen, wenn ich Ihnen eine kleine Geschichte erzähle:

Als ich im Jahre 2008 den Wunsch äußerte, einige Fotos im Ägyptischen Museum Kairo machen zu dürfen, wurde ich nach einigen missglückten Anläufen beim Sekretariat und dem Direktorium des Museums belehrt, dass allein Dr. Hawass eine Fotografiererlaubnis erteilen könne. Notgedrungen musste ich mich deshalb aufmachen, zu dem allseits gefürchteten Oberhüter aller ägyptischen Schätze. Ganz allein stand ich so eines Vormittags vor der Treppe, die in die geheiligten Amtsräume des „Allmächtigen” führte. Nach einer aufregenden Taxifahrt durch das fast ampellose Kairo machte ich an der 1. Stufe der Treppe eine kurze Pause, nahm mir dann aber ein Herz und stapfte die steilen Stufen hinauf. Dann blieb mir nur noch Staunen und Nachdenklichkeit, als mein Blick auf die prächtige Büste der „Nofretete” traf, wohl originalgetreue Abbildung der echten in Berlin. Die Königin aller Königinnen strahlte mich auf einem Schrank aus etwa 13 Metern Entfernung an. Dieses Bildnis, Gegenstand eines berühmten, länderübergreifenden Streits, hatte ich nun wirklich nicht erwartet. Mein Fuß stockte, mein Atem wurde schneller, denn sogleich wurde mir bewusst, dass dieses Bild auch täglich auf den berühmten Doktor eindringt, wenn er sein Büro betritt. Jedes Mal mag dann auch sein Schritt stocken und seine Gedanken um die echte „Nofretete” im fernen Berlin kreisen. Plötzlich verstand ich, dass bei diesem Anblick immer wieder tiefer Schmerz das Herz des Doktors ergreift.

Als Kurzinformation für den Leser: Ich erhielt die Fotogenehmigung, obwohl des Doktors Sekretär meine Chance mit „gleich Null” bezifferte. Doch merkwürdigerweise verlief diese Geschichte dann für mich ganz anders. Plötzlich stand neben dem unwirschen Sekretär eine junge Ägypterin, strahlte mich an und fragte in perfektem Deutsch. „Was sind Sie denn von Beruf, mein Herr?” Als Antwort brachte ich nur stotternd „Gewerbelehrer” hervor. „Ach, Lehrer sind Sie, also benötigen Sie die Fotos für Ihre Schüler?” „Äh, äh” stammelte ich, doch die junge Frau gab mir gar keine Gelegenheit, richtig zu stellen, dass ich diese Fotos für meine Bücher zum ägyptischen Pyramidenbau verwenden wollte. Das Fräulein drehte auf dem Absatz um, stürmte in das Chefzimmer, kam nach 30 Sekunden mit der Genehmigung meines Fotoantrags zurück und verabschiedete sich mit den Worten: „Alles Gute Herr Neubacher und viel Erfolg im Museum”. Damit war ich entlassen, ohne auch nur die Nasenspitze des berühmten Ägyptologen Dr. Hawass zu sehen.

Dass eigens für mich eine ganze Abteilung für das Besucherpublikum im Nationalmuseum gesperrt wurde, brauche ich eigentlich gar nicht zu erwähnen — genauso wie die beiden mir zur Verfügung gestellten Museumsmitarbeiter. Ich danke Ihnen noch heute, dass sie meine Fotoobjekte mit Hilfe riesiger Leitern und Maßbändern sorgfältig ausmaßen. Da sieht man mal wieder, was allein eine Unterschrift „der Großen” für „uns Kleine” bedeuten kann!

Die Quintessenz der Geschichte ist die folgende Idee:

Das ägyptische Nationalmuseum in Kairo überlässt im Tausch gegen die Originalbüste der „Nofretete” dem ägyptischen Museum in Berlin einen der drei vergoldeten Originalsärge des Pharao Tutanch-
amun, dazu eine vergoldete Nachbildung der Totenmaske des berühmten Kind-Königs, eines der Modellschiffe aus seinem Grab einschließlich der „Nofretete”-Nachbildung aus den Amtsräumen des Dr. Hawass (1).
Letzterer hätte sein Lebenswerk mit der »Heimholung« der „Nofretete” gekrönt und das Ägyptische Museum Berlin wäre wieder Eigentümer einer ebenso wertvollen Reliquie aus dem alten Wunderland Ägypten — wie zuvor.

Mit einer solchen Einigung zwischen Ägypten und Deutschland hätten wir ein kleines Zeichen für Völkerverständigung und Völkerfreundschaft in unserer heutigen wirren Zeit gesetzt. Sicher erscheint es ein wenig vermessen, daran den Wunsch zu knüpfen, dass der aktuelle Konflikt in Ägypten zwischen Regierung und Opposition sich durch das gesetzte Beispiel von Kompromiss und Verständigungsbereitschaft zwischen Völkern mildere. Die zur Zeit wohl unversöhnlichen Führer beider Streitparteien könnten möglicherweise betroffen reagieren, um dann die unüberbrückbar scheinenden Meinungsverschieden-
heiten friedlich unter ägyptischen Brüdern brüderlich zu regeln.

(1) Der aus Vollgold bestehende Innensarg des Pharao darf natürlich niemals ein Tauschobjekt sein, um den Wert des Gesamtensembles der einmaligen Grabbeilagen nicht zu beeinträchtigen.

Helmar Neubacher, im Dezember 2012
Leserbriefe sind sehr willkommen
(Die Redaktion)

DIESES THEMA AUCH ALS LESUNG:

Büste der ägyptischen Königin: Nofretete

Der Titel: „VERMÄCHTNIS des HERODOT…” ist vom Bund Deutscher Schriftsteller (BDS) in die Bestenliste Leipziger Buchmesse 2011 des BDS aufgenommen worden.

In dieser Neuerscheinung:

"VERMÄCHTNIS des HERODOT
zum Bau der
CHEOPS-PYRAMIDE
Jahrtausende altes Mysterium gelüftet:
100.000 Mann - Hydrostatik - 230 Steinhebemaschinen"

liefert Helmar Neubacher Be-
schreibungen und Erklärungen, aber auch beweiskräftige Aus-
sagen zum Phänomen Wasser-
kraft auf dem Gizaplateau
.

Der Autor belegt, dass 100.000 Mann, Hydrostatik und 230 Steinhebemaschinen keine Schlagwörter sind, sondern Teilbereiche einer allumfas-
senden Pyramidenbautechnik waren.

Einen besonderen Kernbereich bildet eine Steinhebemaschine in Originalgröße, gebaut in Anleh-
nung an die Aussagen des His-
torikers Herodot. Mit ihr wurde ein Standardgewicht des Cheops von 2,5 t innerhalb kurzer Zeit um 101 cm angehoben und abgesetzt.

Die nebenstehende Abbildung zeigt diesen Steinquader (mit "Ohren",
2 Hebehölzern, Seilen). 2.800 kg sind nunmehr bereit, gehoben zu werden.

Danach: Rund 6.500 kg am Hebel-
balken - alles hält!
Die 6.500 kg setzen sich zusammen aus dem Gewicht des Hebesteins, des Gegenge-
wichtes, der Reibung am Auflager und des Eigengewichtes des Hebelbalkens der Hebemaschine.

Eine faszinierende Technologie mit dem Ergebnis:

Licht im Dunkel um den Pyramidenbau!

CHEOPSPYRAMIDE -
gebaut mit den eigenen
Barken


erschienen im Sept. 2008

ISBN: 978-3-8370-6236-6

Hier können Sie das erste Buch online bestellen:
Bestellung 2
Das RAD des PHARAO

erschienen im April 2009

ISBN: 978-3-8370-2310-7

Hier können Sie das zweite Buch online bestellen:
Als eBook:

ISBN: 978-3732206421

Bestellung 3
Vermächtnis des Herodot
zum Bau der Cheops-
Pyramide


erschienen im Dez. 2010

ISBN: 978-3-8391-1486-5

Hier können Sie das dritte Buch online bestellen:
Als eBook:

ISBN: 978-3844876703

Von jedem verkauften Buch
wird Helmar Neubacher 25%
seines Autorenhonorars für
Kinder verwenden, die sich
in Hungersnot befinden.

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